2022 Reisebericht Sardinien

Sardinien, schon mehr als zwei Jahre stand diese tolle Insel auf unserem Reiseplan. Die Vorfreude ist groß, die Packliste ausgedruck und die Fähre reserviert.  Bereits im Frühsommer waren wir schon einmal zu viert im Bulli Bus unterwegs. Nun geht es also endlich ins Warme. Hoffentlich!

Tag 1 – Sa. 20.8.2022 Los geht der Roadtrip

Der Wecker hat nicht geklingelt! Haben wir wohl vergessen zu stellen. Katrins Aufregung ist jedoch so groß, dass die Nacht bereits 3:15 Uhr zu Ende ist. Also dann aufstehen, Frühstück vorbereiten, noch die letzten Sachen verräumen und Kinder in die Kindersitze umlagern. Circa 5.00 Uhr starten wir die große Reise in den Süden, nach Sardinien. Die erste Pause machen wir 7:30 Uhr unterhalb von Bayreuth. 11:30 Uhr ist Mittagspause nahe Ingolstadt angesagt. 15:00 Uhr kommen wir dann auf dem Stellplatz in Garmisch an. Für heute haben wir die geplante Fahrstrecke von 510 km ohne Probleme geschafft.  Wir vespern und verbringen den Rest des Tages im Bulbus, denn es regnet leider.  Zum Abendessen gehen wir an der Talstation der Bergseilbahn ins Restaurant essen.

Tag 2 – So. 21.08.2022 Agricamping in den Bergen über den Gardasee

Der Tag beginnt gegen 8.00 Uhr. Wir frühstücken mit Blick auf die Berge.  Ca 10.00 Uhr setzen wir unsere Fahrt fort. Pause machen wir 12:30 Uhr in der Nähe vom Brennerpass auf einem unserer bekannten Rastplätze. Weiter geht die Fahrt. In Südtirol kommt es immer wieder zu kleinen Staus auf der Autobahn. Aber zum Glück ist nie ganz Stillstand! 14:30 Uhr fahren wir auf einen Rastplatz welche schon ziemlich voll ist, so müssen wir auf dem Seitenstreifen halten. Es gibt Kakao für alle und ein Eis für Mama, Papa und Flora. 15.00 Uhr geht es weiter, wir haben noch eine Stunde Fahrt vor uns. Als Stellplatz haben wir uns den Agritourismus Le Part bei Villanova ausgesucht. Die Anfahrt direkt zum Platz ist sehr steil und so müssen wir im ersten Gang fahren und noch mal Schwung auf einer Haltebucht holen. Der Blick von hier oben auf den Gardasee und die Berge ist wirklich unbezahlbar. Auf dem Stellplatz gibt es auch einen Pool. Also kommen schon am zweiten Tag unseres Urlaubs die Badesachen zum Einsatz. Wir genießen das kühle Nass und die Aussicht auf den schimmernden Gardasee. Abends gehen wir in das, zum Stellplatz gehörende, Restaurant. Die Plätze auf der Sonnenterrasse mit Blick auf den See sind leider alle belegt. Das Restaurant ist scheinbar, auch bei den Einheimischen sehr beliebt. Für Henry gibt es Wildschwein mit Nudeln, Grillteller für Katrin und Gnocchi für Flora welche sie leider nicht gegessen hat, auch wenn sie sehr lecker waren.

Tag 3 – Mo. 22.08.2022 Die Berge der Toskana

Auch heute starten wir ca. 10.00 Uhr vom Stellplatz, denn unserer Fähre nach Sardinien geht morgen.  Den Berg kommen wir gut nach unten. Nach der ersten Fahretappe machen wir Pause an einer Tankstelle. Danach geht es noch einmal weiter. Unser heutige Stellplatz ist südlich von Florenz. Alfred hat heute ein bisschen zu kämpfen aber irgendwann kommen wir dann doch endlich am Platz an. Auch von hier ist die Sicht über die Berge der Toskana super. Da es wieder tolles Wetter ist, kühlen wir uns im Pool ab. Den Abend genießen wir noch mit Aussicht und gehen gegen 22.00 Uhr ins Bett.

Tag 4 – Di. 23.08.2022 Fahrt zum Fährhafen nach Livorno

Ausgeschlafen haben wir um 8.00 Uhr, oder besser aufgehört. Macht nix, die Sonne scheint, also kann man gut in den Tag starten. Wir frühstücken schnell und räumen das Camp auf. Dann können alle noch ein bisschen im Pool planschen, bevor die letzte Etappe nach Livorno startet. Da wir Zeit haben bis unsere Fähre nach Sardinien ablegt, entscheiden wir uns auf der Landstraße zu fahren. Über kleine Dörfer durch die Berge der Toskana bummeln wir dahin. Mittagspause machen wir an einem schattigen Park und verbinden dies dann noch mit einem Einkauf bei Penny. Bis zum Start der Fähre nach Sardinien sind es nochimmer ein paar Stunden. Wir verbringen die Wartezeit auf einem ruhigen Stellplatz auf einem Berg im Stuhl und in der Hängematte.* Gegen 18:30 Uhr fahren wir dann mit einer kleinen Umleitung zum Fährhafen nach Livorno. Wir zeigen unsere Tickets und warten dann in der Schlange auf das Einschiffen. Abendessen ist heute ein Snack im Auto. Kurze Zeit später dürfen bereits die ersten Autos aufs Schiff fahren. Dann fahren nach und nach die LKWs rückwärts auf die Fähre, sehr spannend. Ziemlich zum Schluss sind dann auch wir endlich dran. Wir lassen uns die Kabine öffnen und „werfen“ unsere Sachen hinein. Danach schauen wir noch beim Ablegemanöver zu, welches um 21:30 Uhr stattfindet. Zurück in der Kabine, hat Henry auch zu so später Tageszeit noch grandiose Ideen und legt die Matratzen der oberen Etagenbetten nach unten. So können Alfred und Mama auf dem Boden schlafen. Die Überfahrt ist sehr ruhig und wir können gut schlafen.

Tag 5 – Mi. 24.08.2022 Entlang der Costa Smeralda

5.00 Uhr klingelt der Wecker und auch der Bordfunk ruft zum Aufstehen. Die Küste von Sardinien ist nun in Sichtweite. Also dann! Anziehen, Kabine aufräumen, Sachen zusammenpacken und ab auf das Sonnendeck. Nach dem Anlegen wird es voll auf der Treppe. Alles läuft gut, wir verlassen die Fähre pünktlich. Bon Giorno Sardinien! Noch auf dem Fährhafen sondieren wir uns kurz und für Alfred gibt es einen kleinen Milchshake. Wir folgen der Costa Smeralda, einer der berühmtesten Küstenabschnitte Sardiniens, nach Norden. Die Aussichten auf des glitzernde Meer sind prima und wir halten Ausschau noch einem Frühstücksplatz. Nach mehreren Anläufen werden wir dann doch fündig. Bei Palau checken wir später auf dem Camping Acapulco, für 62,- €! die Nacht ein. Der Platz ist recht voll. Trotzdem bekommen wir einen Platz direkt hinterm Spielplatz in zweiter Reihe mit Blick zum Meer. Nun steht anbaden im Meer auf dem Plan. Es gibt mehrere Zugänge zum Meer. Einige mit Felsen und manche mit groben Sand. Nach dem Mittagessen und der Mittagsruhe gehen wir zu einer der kleinen Buchten mit dem groben Steinen. Katrin kann endlich ihre neue Schnorchelmaske* ausprobieren, Flora sammelt zufrieden Muscheln und Henry und Alfred machen es sich in unserem Strandzelt bequem. Den Abend des langen Tages auf Sardinien verbringen wir am Bus und schauen der italinischen Großfamilie von gegenüber beim Kochen zu. Trotz anfänglicher Lautstärke verbringen wir eine ruhige Nacht.

Tag 6 – Do. 25.8.2022 Wanderung am Capo Testa

Ciao Acapulco. Capo Testa steht als nächstes Ziel auf unserm Plan. Neben dem Leuchtturm, soll es hier auch viele schöne Badbuchten und Wanderwege entlang, vom Wind zerfressenen Granitblöcken, geben. Und mit viel Glück läuft einem auch eine Schildkröte über den Weg. Auch „Hippies“ sollen wohl an einem der Strände die Felshöhlen bewohnen. Das alles hört sich für uns nach einer tollen Wanderung für uns an. Vorher checken wir aber noch bei Marco auf dem „Sosta Area Camper Bona Vida“ ein. Der Platz liegt etwas südlich von Santa Teresa Gallura, direkt auf einem kleinen Feld unter Olivenbäumen. Wir essen erst Mittag und fahren gegen 14:30 Uhr zum Cap. Großes Glück beschert uns einen Parkplatz in bester Lage, direkt am Leuchtturm. Wir entscheiden uns für den Weg zwischen den Felsen entlang und sind sehr beeindruckt von den bizarren Steingebilden aus Granit. Wir laufen in nördliche Richtung und lassen uns treiben, da eine Beschilderung nicht so wirklich vorhanden ist. Irgendwann haben wir dann das wild tosende Meer und den Blick auf Bonifacio (Korsika) vor uns. Wenn man gute Augen hat, kann man hier von Sardinien aus sogar die Aragon Treppen erahnen. Wir halten uns westlich, denn wir möchten gern zu einer der Badbuchten weiterlaufen. Nun wird es beschwerlich und wir suchen uns einen Weg zwischen bzw. auf den Felsen entlang. Mit einigen kleinen Kletterpassagen ist dann endlich der Strand Cala Francese in Sicht. Wir steigen also hinab und finden noch ein kleines freies Fleckchen an diesem gut besuchten Strand. Wir sind froh, für Alfred den kleinen Regenschirm als Schattenspender und unsere unsere kleinen Microfaser Handtücher* dabei zu haben. Nach mehreren Badegängen im angenehm warmen Wasser, treten wir den Rückweg über den gut eingelaufenen Trampelpfad an. Dieser ist kürzer und bei weitem nicht so beschwerlich. Schildkröten und auch die „Hippiehöhlen“ haben wir leider nicht gesehen, diese befinden sich wohl eher südwestlich auf dem Cap. Trotzdem war die Wanderung entlang bzw. auf den Felsen sehr beeindruckend. Am Bus angekommen fahren wir in das Örtchen und machen einen Stopp an einen Strand Shop. Für Papa gibt es einen Sonnenhut und für Flora einen Kescher, außerdem noch Postkarten und Briefmarken, da wir zur Abwechslung mal wieder von Hand 2 Karten schreiben wollten undnicht unser tolle Cewe App* dafür nutzen . Als wir auf dem Platz ankommen, werden die Esel aus dem Gehege gelassen und vergnügen sich mit uns und den anderen Camping Gästen. Ein schöner Tag geht zu Ende.

Tag 7 – Fr. 26.8.2022 Costa Paradiso

Heute wollen wir den Strand Sapggia Li Cossi an der Costa Paradiso besuchen. Dazu checken wir erst einmal auf dem Campingplatz ein. Wir haben uns den Platz Baia Paradiso ausgesucht. Nach dem Mittagessen geht es los. Wir fahren mit unserem VW Bus in die Stadt Costa Paradiso und finden wieder einen Parkplatz in bester Lage. Wir packen den nötigen Proviant und unsere Sachen in unseren Wanderrucksack* und laufen los. Wir sind ziemlich glücklich mit unserem neuen Rucksack, denn der hat auch einen Reißverschluss auch auf der Vorderseite, mit dem man schnellen Zugriff auf alles hat. Der Weg zur Bucht führt uns entlang einer Steintreppe und eines schmalen Wanderpfades immer mit Blick auf die Küste. Auch hier ist der Strand recht voll aber wir finden noch ein Fleckchen für unsere Strandmuschel. Wir genießen das Schwimmen im warmen, klaren Wasser und Flora traut sich heute sogar ins tiefere Wasser. Mama erkundet mit ihrem Schnorchel *wieder die Unterwasserwelt. Am Nachmittag treten wir den Heimweg an. Zurück am Campingplatz steht auch schon Abendessen auf dem Plan, danach schauen wir  uns noch den örtlichen Strand an. Das Animationsteam probt auch schon. Wir schauen ein wenig bei den Proben zu, bevor 21:30 Uhr “Baby Dance” startet. Flora ist sofort dabei und lernt gleich Frida und Judith kennen. Gegen 23.00 Uhr gehen wir schlafen.

Tag 8 – Sa. 27.8.2022 Strandtag in Sardinien

Heute steht “Nichts tun” auf dem Plan!  Wir wollen einen Strandtag machen! Das Wasser ist heute sehr wellig und Flora ist noch etwas ängstlich, traut sich aber dann doch ein Stück ins Wasser.  Natürlich ist abends wieder Kinderdisco und Animation für Flora und für die Erwachsenen. Es wird wieder spät, aber ein schöner Tag geht zu Ende.

Tag 9 – So. 28.8.2022 Von Carstelsardo nach Alghero

Heute soll es weitergehen und wir starten gegen Mittag nach Castelsardo. Wir parken an einem Spielplatz in einer Parkbucht im unteren Bereich der Stadt. Viele Treppen führen uns ganz nach oben in die Altstadt. Da Henry etwas angeschlagen ist, sind diese besonders anstrengend. Die Altstadt besteht gefühlt nur aus Restaurants und ein paar Souvenirläden. Wir machen halt in einem feinen Fischrestaurant. Es gibt Muscheln für Mama und für Papa Spaghetti mit Muscheln. Wir holen noch einen Magneten ein und weiter geht es nach Alghero. Wir checken auf dem Campingplatz Mariposa ein.

Tag 10 – Mo. 29.8.2022 Bootsausflug zur Neptungrotte

Reiseinfos Neptungrotte: Es gibt ein Wanderung und eine Bootsfahrt. Bei der Bootsfahrt solltet ihr drauf achten, dass es an dem Tag nicht so wellig ist. Denn bei hohem Wellengang kann das Boot nicht an dem Steg, welcher in die Höhle führt, anlegen. Es kann sein, dass ihr dann wieder zurück fahren müsst, ohne die Grotte besichtigt zu haben. Die Treppe vom Berg hinunter bietet tolle Aussichten, allerdings seid ihr auch der Sonne ausgeliefert.

Wir schlafen bis 9.00 Uhr und nehmen nach der morgendlichen Routine den Linienbus zum Hafen von Alghero. Dieser startet zum Glück direkt vor dem Campingplatz. Am Hafen buchen wir die Bootsfahrt zur Neptungrotte bei der Räderei Navisada für 30 €. Mit einem Ausflugsschiff und anderen Reisenden geht es also zur Grotte. Die Wellen sind heute nicht so hoch, somit ist das Anlegen an dieser kleinen Höhle problemlos möglich. Wir besichtigen die Tropfsteinhohle mit ihren faszinierenden Stalagmiten und Stalgtiden. Flora findet das Ganze leider nicht so spannend. Die Führung ist auf Englisch, trotz unserer Übersetzungen, versteht sie leider nicht so viel. Ungefähr 16.00 Uhr sind wir wieder zurück am Hafen. Wir machen uns noch auf die Suche nach Magneten und einer Sonnenbrille für Mama. Danach geht es zur Bushaltestelle. Hier müssen wir leider etwas warten. Zum Abend gibt es mal wieder das typische Camperessen: Nudeln. Neben uns kommt ein Auto aus Dresden an und Flora findet neue Freunde.

Tag 11 – Di. 30.8.2022 Ausruhen am Strand von Alghero

Eigentlich wollten wir heute weiterfahren, doch Henry geht es schon seit ein paar Tagen nicht so gut. Also bleiben wir noch einmal auf dem Platz in Alghero. Den Vormittag nutzen wir zum Wäsche waschen. Außerdem schreiben wir endlich die letzten Postkarten* mit unsere Cewe-App*, sowie unser Reisetagebuch. Flora spielt mit ihrer neuen Freundinnen Mia. Den Nachmittag verbringen wir am Strand.

Tag 12 – Mi. 31.8.2022 Stadtbesichtigung Bosa und der „Reiskornstrand“ Is Arutas

Reisehinweis Reiskornstrand: Das Mitnehmen der Steine von diesem Strand ist strengstens verboten und wird wohl auch polizeilich bestraft. Am Strand steht sogar ein Schild, dass man Füße und Handtuch abklopfen soll

Henry geht es wieder besser also geht unsere Reise durch Sardinien heute weiter. Das Wetter ist wolkig aber warm. Wir nehmen Kurs auf Bosa. Schon bei der Anfahrt kann man den Anblick auf diese Stadt mit den berühmten bunten Häusern bewundern. Wir parken auf einem Parkplatz auf der anderen Flussseite, und erkunden die kleine Stadt zu Fuß. Anschließend kaufen wir noch ein paar Lebensmittel ein. Anschließend geht es bei Regenwetter auf Sardinienweiter zum „Reiskornstrand“, Is Arutas. Wir checken für 44,00€ auf dem gleichnamigen Campingplatz ein. Danach geht es zum Strand, hier sind wir bei diesem Wetter fast alleine. Trotzdem gehen wir baden und schnorcheln. Unter Wasser gibt es hier viel zu sehen. Leider fängt es dann auch schon wieder an mit nieseln und wir suchen Schutz unter unserer Strandmuschel. Allerdings hört der Regen nicht wirklich auf. Also laufen wir zum Bus. An unserem T3 Bulli angekommen sind wir pitschnass. Katrin und die Kinder verziehen sich in den Bus. Während Henry bei Regenwetter unsere Markise* aufbaut und danach das Essen im Omnia* vorbereitet.

Tag 13 – Do. 01.09.2022 Die Nurraghe von Lossa

Nuraghen: Die Nuraghen sind weltweit einzigartige, kegelförmige, megalithische Bauten. Die meisten Wissenschaftler sind sich heute überein, dass die Turmbauten als Kultstätten gedient haben, Ihr Zweck als Burgen oder Grabbauten wird nur noch von einer Minderheit vertreten.

Quelle: https://www.meersardinienurlaub.com/nuraghen-kustenturme/

Das Wetter ist wieder besser. Nach dem Frühstück packen wir unsere Sachen zusammen, checken aus und parken noch einmal am Strand. Die Parkgebühr ist 6,50EUR für zwei Stunden. Wir gehen noch mal etwas baden, bevor wir unseren Roadtrip in Richtung Ostküste fortsetzten. Mittagspause machen wir an der Nuraghe Lossa. Wir besichtigen die beeindruckenden Bauten und machen eine ausgedehnte Mittagspause. Dann fahren wir weiter nach Cala Ganone, zum gleichnamigen Campingplatz Camping Ganone. Vor dem Abendessen erfrischen wir uns noch einmal im kühlen Pool und planen den morgigen Tag.

Tag 14 – Fr. 02.09.2022 Schnellboot Tour am Golf di Orosei

Tipp: Schnellboot mieten in Cala Ganone: Im Hafen gibt es zig Anbieter. Entweder lasst ihr euch von einem Boot zu den schönen Stränden schippern oder ihr mietet euch ein Schnellboot und fahrt selbst. Tatsächlich haben die Boote viel Speed und ihr könnt recht schnell damit fahren Wir fanden das Anlege Manöver wir oben beschrieben recht Zeitintensiv und haben aus diesem Grund nur ein einem Strand halt gemacht.

Direkt nach dem Frühstück wollen wir uns an der Rezeption nach einem Mietboot erkundigen. Hier ist jedoch noch geschlossen, also laufen wir weiter bis zum Hafen. An einem der Stände im Hafenbereich ergattern wir ein Motorboot für 200 € inklusive Benzin. Gebucht! Wir laufen also noch mal den Berg zum Camp nach oben, packen unsere Badesachen zusammen und gehen wieder zurück zum Hafen. Dann starten wir mit unserer Boot Tour entlang der Küste, auf der Suche nach einer einsamen Bucht, wie alle Leute. Henry dreht zwischendrin den Speed mal richtig auf, denn es gibt keine Geschwindigkeitsbegrenzung. Also hüpfen wir quasi über die Wellen, wir finden es toll, Flora allerdings nicht so. Also geht es mit gemäßigter Geschwindigkeit weiter. Das Anlegen am Strand ist langwierig. Langsam bis zum Strand ranfahren, Gepäck und Familie ausladen, wieder zurück aufs Wasser fahren den Anker werfen und zum Strand zurück schwimmen. Dieses ganze Manöver machen wir einmal, an der Cala Sina. Wir suchen uns ein kleines Plätzchen und gehen im Meer baden. Kurze Zeit später kommen zwei große Boote und laden zig Leute zum Baden ab. Deshalb geht es für uns weiter. Nun folgt das ganze Manöver noch einmal. Henry schwimmt zum Boot, holt den Anker ein, holt den Rest der Familie am Strand ab und weiter geht unsere Fahrt. Wir schippern entlang der Küste weiter bis zum Cala Coloritze, mit dem bekannten Felsen. Hier machen wir einen Fotostopp vom Boot aus. Danach geht es zurück. Unterwegs noch eine kleine Schorchelpause* für Mama (vom Boot aus). Henry geht es bei unserer Ankunft leider nicht so gut und so müssen wir am Hafen erstmal eine Pause machen. Abends lernen wir noch Felix mit Frau Stefanie und den Kids Emma und Alfred im T3 aus Dresden kennen. Zum Abendbrot gibt es Pizza und Milchreis.

Copyright: www.sardegnadascoprire.it

Tag 15- Sa. 03.09.2022 Strandtag

Am Vormittag laufen mit unseren neuen Bekannten aus dem VW T3 zum Strand. Zum Mittag/Nachmittag machen wir Mittagsruhe am Bullibus. Abends laufen wir noch einmal Richtung Hafen und suchen uns ein Restaurant. Für Mama gibt es Spaghetti Vongole für Papa Fragiola und für Flora Spaghetti mit Parmesan, Alfred kostet bei jedem etwas. Noch einen Spaziergang am Hafen entlang der Küste und danach geht es zurück zum Camp und ins Bett.

Tag 16 – So. 04.09.2022 Es geht in die Berge von Sardinien

Es ist leider Zeit weiter zu fahren, denn bald geht unserer Fähre von Sardinien zurück aufs Festland. Aber vorher wollen wir noch in die Berge, denn die Goroppu Schlucht steht noch auf unserem Reiseplan. Unterwegs halten wir am Gorropu Basecamp und fragen die Jungs ob die Jeeptour in die Schlucht auch mit Kleinkind und Baby machbar ist. Diese meinen, dass sei kein Problem. Also reservieren wir für morgen 8.30 Uhr Uhr 3 Plätze im Jeep. Es geht weiter zum Campingplatz. Dieser liegt ein paar Kilometer weiter oben in den Bergen direkt in den Bergen. Es weht eine frische Brise, diese nutzen wir und Waschen gleich etwas Wäsche. Ansonsten spielen wir am und im Bus

Tag 17 – Mo. 05.09.2022 Wanderung durch die Gorropu Schlucht

Der Wecker klingelt schon 6:30 Uhr. Während die Kinder noch schlafen, erwacht der Berg langsam und wir bereiten das Frühstück vor. Dabei rutscht Katrin auf einer Flasche aus und fällt auf den Steiß. Na super! Erstmal tief ein- und ausatmen. Und weiter geht die Routine, Frühstücken, Aufwaschen, zusammenpacken! Kurz nach 8:00 Uhr starten wir zum Basecamp. Katrin, Flora und Alfred ergattern eine Platz ganz vorne. Eine Kurve nach der anderen schlängelt sich die Schotterpiste in die Schlucht hinunter. Es ist doch gar nicht so holprig, wie wir gedacht haben. Dennoch holprig genug, dass Alfred eingeschlafen ist. Eine Dreiviertelstunde dauert die Fahrt, bis wir  an der Endstation aussteigen. Ab jetzt geht es zu Fuß weiter, bis zum Eingang der Schlucht. Wir folgen den anderen Touristen auf dem Wanderweg. Flora hat schon nach den ersten Kurven keine Lust mehr. Der Weg ist tatsächlich auch etwas länger als vermutet. Irgendwie bekommen wir Flora dann doch motiviert und kommen schließlich am Eingang der Schlucht an. Hier erhalten wir von den Männern aus dem Basecamp noch alle wichtigen Infos zur Wanderung durch die Schlucht. Außerdem müssen wir drei Tickets abgeben mit welchen kontrolliert wird, wieviel Menschen in der Schlucht sind bzw. ob alle wieder aus Schlucht zurück sind. Flora wird noch mit einem Helm ausgestattet. Jetzt startet das eigentliche Wanderabenteuer. Entlang der grünen Markierung sucht man sich seinen Weg über und unter Steinen hindurch. Es ist wirklich sehr beeindruckend rechts und links die steilen Felswände und in der Mitte das Tief ausgewaschene Flussbett mit großen Felsen und kleinen Steinen mitten im Weg. Am Ende der grünen Markierung und mit Beginn der gelben Markierung treten wir den Rückweg an. Flora wandert prima mit. Zurück am Eingang der Schlucht müssen wir nun nur noch zurück zum Treffpunkt, wo wir in den ATV steigen können. Den 15 Uhr Transfer verpassen wir leider und müssen zehn Minuten warten bis uns der nächste Defender mitnimmt. Ohne großes Geholper geht es wieder bergauf. Wir machen eine Erfrischungspause mit Eis und Cola. Anschließend fahren wir zum letzten Ziel in Sardinien, dem Campingplatz in San Teodoro.

 Tag 18 – Di. 06.09.2022 Der letzte Tag auf Sardinien

Nach dem Frühstück gehen wir an den sehr vollen Strand in San Teodoro. Flora traut sich heute leider nicht so recht ins Wasser, obwohl die Wellen wirklich klein sind. Zu Mittag gibt es Nudeln mit Pesto, dann Mittagsruhe. Flora lernt ein kleines Mädchen aus der Schweiz kennen und gemeinsam malen und spielen die beiden miteinander. Wir besuchen später noch einmal den Strand und baden ein letztes mal im Meer vor Sardinien. Dann folgt auch schon Duschen und Sachen zusammenpacken. Wir sind ziemlich zeitig an der Fähre und fahren als  als eines der ersten Fahrzeuge an Bord. Nach dem Bezug unsere Kabine schauen wir uns noch den Ladevorgang von oben an und gehen dann irgendwann schlafen. Arrividerci Sardinien!

Tag 19 – Mi. 07.09.2022 Es geht wieder zum Gardasee

7:30 Uhr verlassen wir die Fähre und stehen im langen Hafenstau. Anschließend nehmen wir Kurs Richtung Norden. Auf einem Weingut in der Nähe das Gardasees finden wir ein lauschig schönes Plätzchen mit Aussicht.  Wir machen noch ein paar Fotos für unsere Postkarten* und genießen den Nachmittag am Bus und im Pool.

Tag 20 – Do. 08.09.2022 Stau auf dem Brennerpass

In der Nacht fängt es leider zu regnen an . Wir nutzen die kurze Regenpausen zum Frühstücken und zum Zusammenbau. Wir starten danach auf den gut gefüllten und staureichen Brennerpass. Alp Camping Mark ist unser Ziel und hält sogar noch ein wenig Sonne, ein Trampolin und Pferde für uns bereit. 

 Tag 21 – Fr. 09.09.2022 Rückfahrt im Regen

Morgens regnet es leider wieder. Deshalb frühstücken wir im Restaurant vor Ort, packen ein und düsen los. Leider haben wir auch diesmal wieder viele Staus vor uns. Wir checken in Ingolstadt für 53,- EUR auf einem Campingplatz ein.  Dieser liegt an einem See welchen wir für einen abendlichen Spaziergang nutzen, bevor wir Abendessen und schlafen gehen.

Tag 22 – Sa. 10.09.2022 Wir sind wieder zu Hause

Nach einer langen Fahrt und mit vielen Erlebnissen im Gepäck  kommen wir glücklich aber dennoch geschafft zu Hause an. 

Unser Fazit

Sardinien hat uns sehr gut gefallen und hält sicher noch andere tolle Regionen und Orte für uns bereit. Den Süden der Insel haben wir leider noch nicht erkundet. Deshalb kommen wir bestimmt bald wieder.

Auch wenn wir ihn nicht immer namentlich erwähnt haben, war Alfred auf dieser Reise natürlich mit dabei. Er war zu diesem Zeitpunkt ca. 5 Monate. Das heißt alle Aktivitäten die ihr hier lest, sind mit gutem Willen und Kompromissbereitschaft auch mit Baby und Kleinkind realisierbar. Wichtig ist für uns das wir das passende Spielzeug für unsere Kinder dabei haben. Dies sollte nicht zu viel aber auch nicht zu wenig sein. Habt ihr Fragen zu unserer Reise dann schreibt uns einfach. Tipps für Reisen mit Baby und Kleinkind findet ihr hier.

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