Soca Tal

Slowenien – kleine historische Wanderung an der Soca

Auf den Heimweg von unserem Roadtrip durch Kroatien machen wir noch einmal halt im Tal der türkis blauen Soča in Slowenien. Bei dem Anblick des leuchtenden Flusses können wir nicht widerstehen und entscheiden uns hier eine Wanderung zu machen.

Der historische Lehrpfad von Kobarid

Fakten:
Länge: 8,11 km;
Gehzeit: ca. 3h – 4h; max.
Höhenmeter: 250m

Als Wanderroute entscheiden wir uns für den historischen Lehrpfad von Kobarid. Laut Beschreibung soll dieser Wanderweg direkt entlang der blauen Soča führen, bis hin zu einem Wasserfall und entlang historisch bedeutsamer Punkte.

Vom Camp Koren bis zum Kozjak Wasserfall

Wir starten unsere Wanderung direkt hinter dem Camp Koren. Zuerst geht es durch ein Feld bis wir schließlich die Soča erreichen. Hier gehen wir direkt am Fluss entlang. Nach paar Minuten ist rechts der Weg zum Slap Kozjak- Kozjak Wasserfall ausgeschildert. Wir laufen an einem Zufluss der Soča am, beziehungsweise im Flussbett nach oben, bis wir einen der schönsten Wasserfälle dieser Region erreichen. Hier genießen wir den Anblick und die tolle Geräuschkulisse. Anschließend geht es auf dem selben Weg zurück.

Tonocov Grad

Zurück an der Soča überqueren wir eine Hängebrücke und gehen den Weg bis wir an eine Hauptstraße kommen. Diese überqueren wir und folgen der Ausschilderung in Richtung
Tonocov Grad. Wir müssen eine ziemlich steile und enge Steintreppe nach oben gehen. Ein wenig schnaufend und schwitzend erreichen wir bald den Tonocov Grad und freuen uns über eine Pause nach diesem Aufstieg.

“ Tonocov grad
Ist eine Felserhöhung in der Nähe von Kobarid. Aufgrund ihrer natürlichen Schutzlage wurde sie Jahrhunderte lang als Siedlung genutzt.
Ihre Blütezeit erlebte die Siedlung während der spätrömischen Zeit und in der Spätantike, vom 4. bis 6. Jahrhundert n. Chr. Am Ende des 5. Jahrhunderts wurde auf dem Hügel eine Siedlung mit mehr als zwanzig Häusern und mehreren Kirchen erbaut.
Sehr gut erhaltene Überreste und reiche Funde reihen Tonovcov grad zu den wichtigsten spätantiken Höhensiedlungen in den östlichen Alpen ein.“
Quelle: https://www.dolina-soce.com

Der Wanderpfad schlängelt sich nun weiter entlang eines ebenen Waldweges in Richtung Kobarid. Hier erreichen wir bald ein sehenswertes italienisches „Beinhaus“.

Das Beinhaus „

Es wurde auf dem Gradič, unterhalb der Kirche des Hl. Anton erbaut.
Zu dem Beinhaus führt eine Straße, an der die 14 Stationen des Kreuzweges Jesu zu sehen sind. Im September 1938 wurde das Beinhaus von Benito Mussolini eröffnet. Das Beinhaus ist in Form eines Achtecks mit drei konzentrischen Kreisen, die zur Anhöhe hin schmaler zulaufen, erbaut. Oben auf der Anhöhe steht die Kirche des Hl. Anton, die 1696 geweiht wurde.“
Quelle: : https://www.dolina-soce.com

Die Napoleonbrücke bei Kobarid 

Wir gehen den Berg hinunter bis wir das kleine Städtchen Kobarid erreichen. Hier angekommen schlendern wir noch ein wenig durch die Gassen, bevor auf der Napoleonbrücke die wundervolle Soča erneut überqueren und zurück zum Campingplatz laufen.

Die Napoleonbrücke

Das linke und rechte Flussufer der Soča unterhalb von Kobarid wurde schon seit jeher am engsten Punkt der Schlucht durch eine Brücke verbunden.
Im Jahr 1616 rissen die Venezianer die alte Holzbrücke ab. 1750 entstand die alte steinerne Napoleonbrücke mit nur einem Brückenbogen. Auf der Brücke marschierten Napoleons Truppen Richtung Predel, daher auch der Name.
Quelle: : https://www.dolina-soce.com

Die Napoleonbrücke in Kobarid
Die Napoleonbrücke in Kobarid

Für alle Wanderfreunde gibt es hier unsere Strecke zum Nachwandern

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