grüner VW LT BUS

Unsere Solaranlage von EndlessRoadsBlog

Freiheit, Frei-Camping, autarkes Stehen sind Begriffe, die viele von uns Bulli-Fahren kennen und einzuordnen wissen. Man muss nicht immer frei stehen, aber es ist toll es zu können um die schönsten Plätze für eine Übernachtung nicht zu verpassen. Doch am Abend kühle Lebensmittel und am Morgen frischen Kaffee zu haben, erfordert es etwas Grundausstattung im Bulli. Mit die wichtigste Sache neben einer vernünftigen autarken Kochstelle ist Strom für Licht, Kühlschrank und vieles mehr. Um im Paradies an Strom zu kommen, ist eine Photovoltaik-Anlage eine gute Variante. Nicht nur wir haben eine Solaranlage auf dem Dach. Seit neuestem gibt es die auch auf dem VW LT 28 von EndlessRoadsBlog. Wie das genau aussieht, erklären sie euch selbst:

ENDLESSROADSBLOG – Unsere SOLARANLAGE

Hey, wir sind Diana & Basti von www.endlessroadsblog.com.

Wir beide wohnen momentan im verschlafenen Passau. Unsere Vanlife Begeisterung und das Fernweh setzten während des Studiums ein und haben uns und unsere Sicht auf die Dinge vollends beeinflusst.

Diana und Basti von EndlessRoadsBlog.com
Diana und Basti von EndlessRoadsBlog.com

Unser Fahrzeug

Mit unserem kleinen VW Bus Balu versuchen wir jede freie Minute neue Sachen zu entdecken. Naja klein ist wohl etwas untertrieben. Mit seinen schlanken 3,20 Höhe und fast 5m Länge ist unser VW LT 28 schon einer der massiveren in der Bulligemeinde. 😉 Angefangen hat alles mit Captain Paul, einem alten T3. Der Zahn der Zeit und die unzähligen Kilometer nagten dann doch etwas an ihm, sodass wir ihn schweren Herzens ziehen lassen mussten. Dafür haben wir zu unserem geliebten Balu gefunden. Nach drei Jahren Urlaub im T3 mit Surfbrettern, Tischen, Stühlen, Gitarre, und und und wurde es mit der Zeit doch etwas zu kuschelig. Als wir das erste mal in einem LT 28 waren – es regnete und wir saßen zu 6 in dem Bus, kochten, spielten Karten und tranken Bier – wussten wir, dass wir eine LT haben wollten…nein mussten. 🙂 Die Größe von Balu ist einfach der Wahnsinn. Durch die Trennung von Bett und Chillout-Bereich ist nicht mehr so viel Sand im Bett, beim Kochen kann man aufrecht stehen und wenn man irgendwo stehen bleibt, muss man einfach nur die Handbremse ziehen und man ist da – ganz ohne Dach aufstellen und alles von hinten nach vorne verräumen.

So sieht es von innen aus
So sieht es von innen aus

Die Solaranlage

Und um den Luxus perfekt zu machen, haben wir Balu seit kurzem ein Solarsystem verpasst. Eine Anmerkung vorweg. Das autarke Stehen ist in der Tat eine Spielerei, aber wenn man es kann, dann eröffnen sich auf einmal ganz neue Möglichkeiten.

Die Planungsphase:
Bei der Planung eines Solarsystems, sollte man sich zunächst überlegen, was man alles braucht. Erst auf dieser Basis kann man einschätzen, welche Teile man benötigt. Benutzt man zB jeden Tag seinen Laptop oder muss seine Kamera aufladen oder beschränkt sich das elektrische Vergnügen auf die Wasserpumpe im Waschbecken?

Ein ausführliches Rechenbeispiel findet ihr auf unserem Blog.

Die Montage:
Bedenkt von Anfang an, dass ihr das Solarmodul irgendwo befestigen müsst. Sicher, es gibt auch Solarkoffer, die man bei Bedarf aufstellen kann. Man muss halt nur immer dabei bleiben, sonst ist der Koffer weg. Aber seien wir doch mal ganz ehrlich: Wäre es nicht viel schöner, wenn man den nahe gelegen Wochenmarkt besuchen oder sich beim Surfen in die eiskalten Wellen stürzen kann und nebenbei lädt die Batterie?

Wie auch immer ihr euch entscheidet, eine Versorgerbatterie werdet ihr brauchen. Und da solltet ihr von Anfang an schauen, dass sie nicht nur von der Kapazität, sondern auch von der rein tatsächlichen Größe in euren Bus passt…diese Erfahrung nichts oder nur sehr schwer was passendes zu finden, musste wir leider machen.

Wenn ihr keine Kleberückstände auf eurem Dach haben wollt und das System evtl. auch Austauschbar oder Portabel sein soll, dann haben wir hier noch eine Anleitung, wie wir alles montiert haben.

Solaranlage auf dem Dach
Solaranlage auf dem Dach

Was braucht man(n):
Als wir mit der Planung anfingen, kam von Diana: „Wenn wir schon sowas haben, dann können wir doch auch nen Föhn anschließen.“ Ein Föhn. Der Belastungstest eines jeden autarken Systems. Um einen Föhn oder einen Laptop anzuschließen braucht ihr einen Wechselrichter. Dieser erhöht die Spannung von 12 V auf 220-230 V und generiert aus der Gleichspannung (DC) eine Wechselspannung (AC). Im Gegensatz zu einem Laptop, der relativ wenig zieht, benötigt ein Gerät mit einem Motor (zB ein Föhn) eine sehr hohe Spitzenleistung. Mein Tipp an dieser Stelle. Für alle Geräte wie Laptop oder Kamera ist ein Wechselrichter empfehlenswert. Da tut’s aber schon einer mit ner niedrigen Watt Leistung. Für einen Föhn würde ich lieber etwas Geld in ein 12 V Gerät investieren (Auto Föhn 12V) und von der Versorgerbatterie einfach einen Auto-Stecker in den Campingbereich verlegen. Einfach ein Verlängerungskabel kaufen, Anschluss abschneiden, Kabel trennen, Enden mit Kabelschuhen versehen und ab damit auf die Batterie, fertig

Wir hoffen, wir konnten euch hier einen kleinen Einblick gewähren und wünschen euch viel Spaß beim tüfteln. Wenn ihr Fragen habt, dann scheibt uns doch einfach auf Instagram oder eine Mail.

safetravels Diana & Basti

Bleibt auf dem Laufenden

Wir hoffen, ihr konntet mindestens genau so viel Inspiration und neue Ideen aus diesem tollen Bericht mitnehmen wie wir. Wir wünschen Diana & Basti allzeit gute und sichere Fahrt.

Wenn ihr mehr erfahren wollt, schaut doch mal bei den beiden vorbei.

www.endlessroadsblog.de

Wir freuen uns auf eure Kommentare!

 

 

 

 

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