2011 Roadtrip Frankreich – Irland

Tag 1 – 22.08.2011 Roadtrip Irland 

Es geht in unserem schönen VW Bus T3 nach Irland. Noch einmal schnell einen Blick auf unsere Packliste werfen ob wir auch alles haben und schon geht es los. Heute brachte uns unser Weg bis nach Aachen. Nachdem wir die Stadt besichtigt hatten, schliefen wir auf einem Rastplatz kurz hinter der belgische Grenze.

Tag 2 – 23.08.2011 Tankdeckelmissgeschick

Der Tag begann mit den Worten „oh mist ich hab gestern Abend den Tankdeckel liegen lassen“. Also zurück zur Tankstelle, der Deckel liegt noch genau dort wo Henry ihn gestern Abend hingelegt hatte, auf der Tanksäule. Also gut, nachdem der Tankdeckel wieder dort ist wo er hingehört, ging es nach Gent. Nachdem wir Gent verlassen hatten überquerten wir die belgisch – französische Grenze. Nach einigen Kilometern durch Frankreich fanden wir unseren Schlafplatz in einem Feld.

Tag 3 – 24.08.2011 Le Mont Saint Michel

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Nach dem Frühstück ging es weiter, mit dem Ziel Le Mont Saint Michel. Dort angekommen erwartete uns eine gigantische Burganlage mit einer Kathedrale mitten auf einer Insel im Wasser. Also eigentlich ist Le Mont Saint Michel ja eine eigene Gemeinde. Ein bisschen unwirklich wirkt das ganze, aber auf jeden Fall sehr schön. Wir verschlenderten den Abend in den alten Straßen und verbrachten die Nacht auf dem Parkplatz mit Sicht auf die Anlage. Zu unserem Erstaunen konnten wir mit unserem 24 Stunden Parkschein die Nacht über stehen bleiben, was nicht immer so ist, da auf Touristen Parkplätze oft das Übernachten in Wohnmobilen untersagt ist.

Tag 4 – 25.08.2011 Muscheln essen in St. Malo

Unser erster Stopp ist heute Saint Malo. Hier angekommen heißt es erstmal Parkplatzsuche. Wir schlendern ein wenig durch die Gassen und gönnen uns zum Mittag „Moules et Frites“ (Muscheln mit Pommes Frites). Unseren Schlafplatz finden wir in einer Seitenstraße direkt am Meer, bei Dossen in der Nähe von Roscoff. Morgen geht es von Roscoff mit der Fähre direkt nach Rosslare.

Tag 5 – 26.08.2011 Crêpes und Kartoffelsalat

Gegen Abend startet unsere Fähre Richtung Irland, so haben wir heute genügend Zeit um unserem neuen Hobby nach zu gehen. Mit dem Handy ausgestattet geht es zum Kartoffelsalat Cache. Ein aufregender und interessanter Multicache. Anschließend gab es in der nächstgelegenen Crêperie ein Crêpe, welcher aber leider nicht sehr lecker war. Wir waren sicher nicht ohne Grund die einzigen Gäste. Lange sind wir auch nicht geblieben. Bei der Anfahrt auf die Fähre nach Irland kam der nette Beamte vom Französischen Zoll und schlug recht freundlich eine Drogenkontrolle mit Hund vor.

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Mal wieder. Als der Hund erfolglos und ohne sein gesuchtes Spielzeug den Bulli wieder verlässt, dürfen wir dann auch auf die Fähre. Fein eingeparkt und die Kabine bezogen. Ab auf das Sonnendeck und gucken wie abgelegt wird. Bei Sonnenschein und ohne Regen legen wir 18:30 Uhr in Roscoff-France ab und schippern nach Rosslare auf der schönen Insel Irland. Bei dem Geruch von leckeren Spaghetti Carbonara verschlägt es Henry schlagartig in die Kabine, hier verbringt er dann auch den Rest des Abends. Katrin macht noch wunderschöne Sonnenuntergangsfotos und genießt die Überfahrt bei leichtem bis mäßigem Seegang.

Tag 6 – 27.08.2011 Linksverkehr und Sonnenschein in Irland

Angekommen in Irland fahren wir nun auf der linken Seite weiter. Im Normalfall müssten wir ein kleines schwarzes Dreieck auf dem rechten Frontscheinwerfer anbringen, das haben wir aber irgendwie einfach vergessen oder so. Hat aber auch niemand danach gefragt, selbst die Ordnungshüter hatten keine Beanstandungen. Nach kurzer Eingewöhnung lässt sich das Fahren auf der anderen Seite sehr gut machen.
Als erste Station in Irland fahren wir Jerpoint Abbey an, ein alte Klosterruine, bei dem noch einige Mauern und Gebäude sehr gut erhalten sind. Eine gute Einstimmung auf die kommenden Tage. Wir fahren bei noch schönem Wetter weiter nach Kilkenny. Der Plan war eine Führung in der bekannten Brauerei zu machen, was uns leider verwährt blieb, da die letzte Führung an diesem Tag für eine Gruppe reserviert war. Nicht so schlimm. Wir haben uns noch den Schlossgarten mit der gerade stattfindenden Oldimerausstellungen angesehen. Selbstverständlich sind wir auch hier unserem Hobby Geocaching nachgegangen und waren schnell erfolgreich. Die Suche nach einem schönen Schlafplatz gestaltet sich dann doch etwas schwieriger als vermutet. Auf Irland sind irgendwie alle Feldwege abgesperrt und verschlossen oder einfach nicht vorhanden. Kurz vor „Schluss“ entschieden wir uns auf einer kleinen Landstraße in einer etwas größeren Ausbuchtung an einem Wäldchen zu nächtigen.

Tag 7 – 28.08.2011 Wandern in Glendalough

Heute geht es für uns nach Glendalough. An der Rezeption vom zugehörigen Museum wollten wir erst einmal in typisch deutscher Manier Eintritt bezahlen. Der nette junge Mann war sehr freundlich und wies uns darauf hin, dass das Eintrittsgeld nur für das Museum ist und nicht für die Kloster bzw. die Friedhofsruine von Glendalough. Ebenfalls sagte er noch „…make sure you have seen the upper lake…“. Das ruft nach einer schönen Wanderung. Erste Station ist die Friedhofsruine und dann wandern wir weiter entlang der gut ausgeschilderten Wege bis zum oberen See. Und es lohnt sich wirklich. Bei Sonnenschein und mit einer wunderbaren Aussicht genießen wir dort unser Mittagspicknick. Zurück am Bulli fahren wir noch ein Stück in Richtung Dublin. Wegen starkem Regen und akutem Parkplatzmangel wegen irgendeinem sportlichem Highlight beschließen wir dieses mal Dublin zu Fuß auszulassen und fahren statt dessen weiter Richtung Nordirland. Wir finden einen Schlafplatz an einem kleinen See. Über eine lange Zufahrtsstraße landen wir auf einem idyllischen Parkplatz, auf dem am frühen Abend nur noch ein anderes Auto parkt. Nachdem dieser Weg war, kam dann auch schon die Polizei und fragte uns ob wir denn einen PKW mit deutschen Kennzeichen in der Nähe gesehen hätten. Also außer uns haben wir heute noch kein anderes deutsches Auto gesehen.
Ein bisschen sorgte das bei uns schon für Gesprächsstoff an diesem Abend. Wir haben trotzdem gut und ruhig geschlafen.

Tag 8 – 29.08.2011 Stone Circles und Giant`s Causeway

Aufstehen, Frühstücken, Morgentoilette und ab geht es weiter nach Norden. Auf dem Weg von unserem Schlafplatz zur Mainstreet kommt uns doch tatsächlich das gestern gesuchte Fahrzeug mit dem deutschen Kennzeichen entgegen. Wer weiß ob der nun schon gefunden worden ist. Wir kümmern uns nicht weiter darum und besichtigen heute zuerst einige „Stone Circles“ kurz vor der Grenze nach Nordirland. Anschließend machen wir uns auf den Weg zum Giant`s Causeway, „dem Fußweg des Riesens“. Er besteht aus etwa 40.000 gleichmäßig geformten Basaltsäulen. Hier findet ihr eine nette irische Legende zum Giant´s Causeway.  Bei Wind und Nieselregen wandern wir vom Parkplatz bis zur Küste und dem Giant`s Causeway. Ein sehr beeindruckendes Stück Natur. Bei dem Wetter halten wir es allerdings nicht allzu lange aus und fahren weiter nach Bushmills. Bushmills mit einer der ältesten Destillerien Großbritanniens, ist auch für seinen urigen Whiskey bekannt ist. Hier möchten wir gern eine Nacht auf dem Ballyness Caravan Park verbringen. Der Platz ist für uns eher etwas ungewöhnlich mit korrekt abgetrennten betonierten Parzellen, abgetrennt mit englischem Rasen. Dafür gab es aber ein „Familienbad“ mit Badewanne, welches wir natürlich genutzt haben. Nach dem regnerischen letzten Tagen tat das sehr gut und wir konnten gut durchgewärmt ins Bettchen gehen.

 

Tag 9 – 30.08.2011 Der Tag beginnt mit Whiskey

Nach dem Frühstück steht heute als erstes eine geführte Tour in der Bushmills Distillery an, nachdem es in Kilkenny schon nicht mit der Brauereiführung geklappt hat. Die nette junge Dame hat alles wunderbar und verständlich erklärt, leider wurde das so ein bisschen von einer deutschen Reiseleiterin in der Übersetzung zerstört, als sie versuchte das gesagte ins deutsche zu übersetzten. Trotzdem sollte man sich diese Führung nicht entgehen lassen, wenn man schon mal da oben ist. Und immerhin gibt es anschließend wie üblich einen Whiskey zum kosten und die Möglichkeit im werkseigenen Shop einzukaufen. Wir lassen uns Zeit und starten unsere heutige Tour zur nördlichsten Halbinsel Irlands, Inishowen. Auf dem Weg dahin schauten wir uns noch die Ruine vom Dunluce Castle an. Inmitten grüner Wiesen und traumhafter Aussichten genossen wir die Passtrasse Gap of Mamore, welche unter anderem eine Passage mit 30% Steigung enthält. Für unser Baby nicht ohne, dennoch mit Bravour gemeistert. Immer wieder müssen wir kurz anhalten um Schafe über die Straße zu lassen oder einfach nur um schöne Fotos zu machen. Hier ist Irland, wie man es auch aus Büchern und von Bildern kennt. Und weil es so schön ist, finden wir auch einen tollen Übernachtungsplatz direkt am Meer. Mit einem atemberaubenden Sonnenuntergang verabschiedet sich der Tag und wir gehen nach dem Abendbrot schlafen, leider ist es zum draußen sitzen immer noch zu kalt und zu nass.

Tag 10 – 31.08.2011 Ganz im Norden

Heute fahren wir ganz nach oben, zum nördlichsten Punkt Irlands, Malin Head. Erstaunlicherweise liegt dieser nicht in Nordirland. Vorbei an urigen Cottages, Weiden und den ein oder anderen Iren erreichen wir, wieder bei Nieselregen Malin Head. Leider ist die Aussicht nur mäßig, also fahren wir weiter Richtung Sligo, natürlich wird unterwegs noch der eine oder andere Geocache „gehoben“. Am späten Nachmittag fahren wir zur den Klippen von Slieve League. Wahrscheinlich wegen des Wetters sind hier kaum Touristen anzutreffen. Auf ca. der Hälfte der Strecke versperrt ein Zaun die Weiterfahrt, an einem kleinen Schild steht jedoch geschrieben, dass man nach dem Durchfahren das Tor wieder schließen soll, damit die Schafe nicht weglaufen. Gut, wird so gemacht und weiter geht es. Da auf dem Parkplatz ebenso wenig los ist, beschließen wir gleich hier zu übernachten. Nach einem kurzen Abendspaziergang gehen wir ins Bett. Gegen 4 Uhr am Morgen frischt der Wind auf und wir werden oben an der Klippe ordentlich durchgeschüttelt. Es soll ja Leute geben, vor allem ängstliche Frauen, die der Überzeugung sind, der Wind könnte uns von den Klippen herunterpusten. Tja was soll man da als Verständnisvoller Mann machen, außer aufstehen, Kaffee kochen und die Zeit mit Kartenspielen bis zum Sonnenaufgang totschlagen.  …Wenn man im  Bus sitzt könnte man doch den Bus genau so wenig aufhalten, wie man das auch im liegen nicht machen könnte, sollte er wirklich ins „fliegen“ kommen. Na ja Frauenlogik … ohne Worte

Tag 11 – 01.09.2011 Der Wind und leckeres Frühstück

So eine durchgemachte Nacht hat natürlich auch ihr Gutes, bereits zur Morgendämmerung fahren wir weiter und kommen so pünktlich zu einem echten „Big Irish Breakfast“ in Sligo an. Spiegelei, Würstchen, Bacon und Black Pudding, eben typisch irisch und sehr reichhaltig ;-). Herzhaft und nahrhaft, zumindest so, dass man nicht nach einer Stunde schon wieder hungrig ist. Sehr Lecker. Bei einem anschließenden Rundgang durch die Innenstadt von Sligo müssen wir wohl sehr planlos ausgesehen haben, da uns ein Einheimischer angesprochen hat. Die Frage, ob er uns helfen könne haben wir glatt mit ja beantwortet und so empfahl er uns einige „Sehenswürdigkeiten“ in der Nähe. Hauptsächlich Megalthic Tombs oder irgendwas, was damit zu tun hat. Wir haben fein mitgeschrieben und auf der Liste stand zum Schluss: Carrowmore Megalithic Cemetary und  Queen Maeve’s Grave auf dem Knocknarea. Zuerst stand der Carrowmore Cemetary an. Ein weitläufiges Areal, bei dem man auf einer riesengroßen Wiese von Dolmen zu Steinhügel zu Dolmen pilgert. Als Henrys persönlicher Höhepunkt zählte das letzte Dolmengrab auf der anderen Straßenseite, welches mitten auf einer eingezäunten und bewohnten Bullenweide war. Er war der Meinung, dass die ihn auch böse angeschaut haben. Trotzdem erleidigt. Als nächste Station stand der Berg Knocknarea mit seinem Steinhügel auf dem Gipfel. Dem Queen Maeve`s Grave aus der Jungsteinzeit. Ein wunderschöner Wanderweg, der direkt am Parkplatz startet und sich direkt auf den Gipfel schlängelt. Vorbei an Pferde- und Rinderweiden über Stock und Stein kraxelten wir hinauf um oben angekommen erst einmal Pause mit Essen und Ausruhen zu machen. Irgendwie hatten wir uns von dem Steinhügel wohl mehr erhofft. Runter ging es dann deutlich einfacher. Am Bulli angekommen machten wir uns dann direkt auf die Suche nach einem schönen Schlafplatz. Gegen 21.00 Uhr haben wir nach einer gefühlten Ewigkeit endlich einen Schlafplatz gefunden. Zwischen zwei Häusern in einem Dorf muss wohl mal ein drittes Haus gestanden haben, jetzt ist da Parkplatz. Den nehmen wir.

Tag 12 – 02.09.2011 Kylemore Abbey

Seit dem Morgen regnet es fast ununterbrochen, wir nutzen das Wetter für Kilometer. Wir durchqueren Connemara und fahren zur Kylemore Abbey. Und völlig unverhofft treffen wir auf dem Parkplatz vor der Abbey Landsleute aus Dresden, die mit ihrem PKW ebenfalls einen Roadtrip von Hostel zu Hostel machen. Wir hatten die drei schon in Carrowmore gesehen aber nicht mit ihnen gesprochen. Jetzt lernten wir uns kennen und gingen geschlossen zum Park und Souvenirshop von Kylemore Abbey. Wir entschieden uns aufgrund des hohen Eintrittspreises gegen einen Besuch im Inneren des Klosters. Also schossen wir von außen noch einige Fotos und machten uns dann wieder auf die Socken. Am späten Nachmittag fanden wir dann einen netten Schlafplatz zwischen den Trockensteinmauern einer Vielzahl von irlandtypischen Schafgehegen. Wir standen direkt am Wasser, aber nur so lange bis es dunkel wurde. Da wir nicht genau wussten, wie hoch das Wasser mit der Flut noch steigt, haben wir beschlossen ein paar Meter nach oben umzusiedeln. Nach einem leckerem Abendbrot und mit viel Regen sind wir ins Traumland entschlummert.

Tag 13 – 03.09.2011 Cliffs of Moher

Mit dem groben Ziel, Cliffs of Moher vor Augen machten wir in Ballyvaughan halt. Hier in der schönen Burren-Landschaft wollten wir unbedingt eine Wanderung machen. In der örtlichen Touristeninformation holten wir uns ein paar Infos und Vorschläge zu Wanderrouten. Wir entschieden uns für die Wanderung namens „Wood Loop“. Diese führte uns über Steinfelder und durch Feenwälder zur bekannten Ailwee Cave, eine der ältesten Höhlen in Irland. Dort angekommen mussten wir leider feststellen, dass diese Höhle nicht ganz so spektakulär ist wie beschrieben. Könnte aber auch daran liegen, dass wir zur bereits laufenden Führung dazu gestoßen sind, das hat sich alles auch ziemlich gehetzt und stressig angefühlt. Wieder am Bulli angekommen ist das Resümee klar, tolle Wanderung bei gutem Wetter und eine traumhafte Route. Als nächstes ist der Poulnabrone Dolmen dran. Bei immer noch halbwegs schönem Wetter und wenig Touristenverkehr waren einem Fotoshooting am Dolmen und ein kurzer Spaziergang rund herum kein Problem.
Danach nahmen wir die empfohlene Küstenstraße R477 nach Doolin zu den Cliffs of Moher. Eine sehr schöne Strecke, die uns die Dame in der Touristeninfo mit „..lovely..“ beschrieben hatte. Kaum angekommen auf dem Campingplatz in Doolin wollten wir das schöne Wetter ausnutzen und machten uns auf den Weg zu den Klippen. Kurz nach dem Ortsausgang überholte uns wie wild ein Kleinwagen mit unseren neuen Bekannten von der Kylemore Abbey. Nach kurzer Besprechung beschlossen wir, die Klippen über einen nicht ganz legalen und nicht abgesicherten Wanderweg zu erreichen. Also Auto in einer Seitenstraße geparkt und dann sind wir auch schon über den ersten Zaun geklettert. Quer über die Wiese bis direkt an die Klippen und dann an dieser entlang bis hin zur Aussichtsplattform. Einfach unbeschreiblich schön. Was so ein Tipp von einem Hostelinhaber doch wert sein kann. Am Abend besuchten wir in Doolin noch ein Pup, weil groß mit Livemusik geworben wurde. Da dieser Tag schon ein wenig anstrengend war, sind wir bereits nach einem Guinness zurück zum Bulli und ab ins Bettchen.

Tag 14 – 04.09.2011 Ring of Kerry

Es regnet schon wieder, oder immer noch. Heute fahren wir zum Ring of Kerry. Nachdem wir den ganzen Tag auf der Straße verbracht haben und es nach wie vor regnet, haben wir uns entschlossen auf einem Parkplatz hinter einem Pub zu nächtigen. Wie sagt man? „Einkehr obligatorisch.“ Der ursprüngliche Plan sah vor, Fish & Chips zu essen. Geendet ist es in einem Menü aus mehreren Gängen, welches sehr lecker war. Nach einem netten Gespräch mit der Bedienung und ein bis zwei Guinness sind wir nach diesem gemütlichen Abend schlafen gegangen.

Tag 15 – 05.09.2011 Souvenirs in Cork

Das letzte Stück vom Ring of Kerry haben wir wieder bei Regen absolviert. Der nächste Halt ist Cork. Nach einem ausgedehnten Stadtrundgang zogen wir in einen Souvenirshop ein und schlugen mal auf die Schnelle 100,-€ auf den Kopf. Da bekommt man sogar eine CD mit typisch irischer Musik geschenkt. Die letzte Nacht in Irland verbringen wir wieder auf einem Parkplatz.

Tag 16 – 05.09.2011 Keine guten Matrosen

Wir genießen unsere letzten Stunden auf irischem Boden. Weil das letzte irische Frühstück so lecker war, entschieden wir uns noch einmal für eine morgendliche Einkehr zur Breakfast Time. Anschließend fahren wir wieder nach Rosslare und schiffen auf die Fähre nach Cherbourg ein. Dieses mal ist der Seegang noch stärker. Sogar das Sonnendeck ist gesperrt und auf den Gängen ist kaum noch gehen möglich. An Essen ist gar nicht zu denken. Aber auch das werden wir überleben.

Tag 17 – 06.09.2011 Traurige Geschichte

Zurück in Frankreich fahren wir uns von Geocache zu Geocache durch die Normandie. Natürlich werden die geschichtsträchtigen Schauplätze nicht ausgelassen. Es gibt ziemlich viel zu sehen. Bei diesem Anblick kann man nur hoffen, dass so etwas nie wieder geschieht. Unser heutiger Übernachtungsplatz ist sehr unspektakulär auf einem ausgewiesen Stellplatz.

Tag 18 – 07.09.2011 Cliffs of Etretat

Auf dem Weg Richtung Belgien schauen wir uns noch einige Spots am Meer an. Sehr sehenswert sind die Cliffs of Etretat. Die Steilküste sieht von der Seite aus wie ein Elefant und bei schönem Wetter kann man hier sicher wunderbar baden gehen. Kurz bevor wir die Grenze nach Belgien überqueren, muss unser Baby unbedingt noch gewaschen werden. Direkt nach dem Waschen kommt sogar die Sonne raus. Wenn das mal kein Zufall ist. Wir nehmen es nach der ganzen Regenzeit sehr gerne an.

Tag 19 – 08.09.2011 Ein Abend in Brüssel

Nach langer Fahrt in Brüssel angekommen verbringen wir den restlichen Tag in der Innenstadt. Nach dem Abendessen schauen wir uns noch Brüssels Wahrzeichen an. Am Manneken Pis wollten wir noch einen Geocache suchen, leider erfolglos. Ein Touristenschwarm jagt den nächsten bis in die Nacht hinein. Dann belassen wir es bei ein paar Fotos und verlassen Brüssel in Richtung Niederlande.

Tag 20 – 09.09.2011 Heimreise über Maastricht

Unser letzter großer Stopp, bevor wir wieder heimische Gefilde erreichen, ist Maastricht in Holland. Eine wunderbar blumige Stadt. Leider ist dieser Urlaub nun auch schon wieder zu Ende und wir fahren zurück nach Leipzig.

Unsere Reiseroute von Frankreich nach Irland

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2 comments on “2011 Roadtrip Frankreich – IrlandAdd yours →

  1. Hallo Kathrin&Henry,
    Beim Informationen einholen zu unserer geplanten Irlandfahrt (übrigens auch mit VW T3, allerdings in 80er beige) bin ich über euren Blog gestolpert. Ich finde eure entspannte Herangehensweise super. Vor allem die Schlafplatzsuche (man liest ja in vielen Foren von streng verboten, etc.) und als Frau das Kloproblem … =) gerade zu diesen Themen fände ich weitere Infos sehr hilfreich und würde mich über eine Antwort sehr freuen.
    LG, Anna&Christian

    1. Hallo Ihr beiden,
      es freut uns das euch unser Bericht gefällt.
      Zu den Stellpätzen in Irland, das stimmt in Irland haben wir wirklich sehr viel „wild“ gestanden. Da es aber auch oft geregnet hat waren eh wenig Leute unterwegs und an den Stellen, an denen wir standen erst recht nicht. Wir sind auch der Meinung wenn man sich nicht daneben benimmt, sprich seinen Müll ablädt, seine Parzelle absteckt oder sich großartig breit macht sollte es keine Probleme geben. In Irland war früh sogar einmal die Polizei an einem Platz wo wir standen, haben uns aber nur gefragt ob wir ein anderes Auto gesehen hätten und in Frankreich standen wir mal an einem Feld und haben gerade an unserem Campingtisch gefrühstückt, da kam auch die Polizei vorbei, die hat freundlich gegrüßt. Einzig in Norwegen sind wir mal weggeschickt wurden, hier stand aber auch extra ein Schild mit Parkverbot zwischen 23.00 Uhr – 8.00 Uhr (es war aber so schön dort:) Also bei ausdrücklichen Verboten, sollte man sich dann vielleicht einfach ein anderes Plätzchen suchen.
      Wegen dem Kloproblem, da sind wir beide eigentlich recht unkompliziert und nutzen das Naturklo. Oder aber mal ein Restaurant, eine Tankstelle oder einen Rastplatz. Wenn Ihr noch weiter Tipps benötigt lasst es uns wissen. Wann geht es denn los?
      LG Katrin & Henry

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